Thromboseprävention

Mikronährstofftherapie

Mikrozirkulation verbessern und Endothelien vor Oxidation schützen
Sekundäre Pflanzenstoffe, wie die oligomeren Proanthocyanidine (OPC) der Traubenkerne und des Pinienrindenextraktes Pycnogenol, erhöhen die NO-Synthese und haben zusätzlich antioxidative Effekte. Der gasförmige Neurotransmitter NO (Stickstoffmonoxid) hat eine Schlüsselfunktion bei der Regulierung des Gefäßtonus und wird auch als „Endothelium-derived relaxing factor“ bezeichnet. Er bewirkt an den Rezeptoren der Gefäßmuskulatur eine Muskelrelaxation, wodurch es in der Folge zu einer Vasodilatation kommt.

Die Aminosäure L-Arginin verbessert ebenfalls über NO-vermittelte Endothelfunktionen die Durchblutung, hemmt die Thrombozytenaggregation und reduziert die Lipidperoxidation. Außerdem scheint Arginin auch über renale Mechanismen auf einen erhöhten Blutdruck Einfluss nehmen zu können.
 
Thrombosebildung hemmen
Tomatenspezialextrakt hat antithrombotische Effekte auf humane Thrombozyten, basierend auf der Stabilisation der Thrombozytenform durch Hemmung der thrombininduzierten Aggregation und Inhibition von Glykoprotein 2b/3a. Die thromboxan- und arachidonsäureinduzierte Blutgerinnung wird dagegen nicht wesentlich beeinflusst.
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