Mikronährstofftherapie
| Stress als Auslöser | |
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Da es eine Vielzahl von Ursachen für eine Nebennierenschwäche gibt, sind Mikronährstoffe dabei von großer Bedeutung. Der häufigste Auslöser einer Nebennierenschwäche ist Stress, der zu einem Anstieg des Nährstoffverbrauchs führt, insbesondere von Magnesium, Zink, Vitamin C und Pantothensäure. Ein Mangel an Nährstoffen beeinträchtigt den Zellstoffwechsel und kann so die Funktion der Nebennieren stören. Wie bei vielen chronischen Erkrankungen finden sich auch bei der Nebennierenschwäche Störungen der Mitochondrienfunktion und des Zellstoffwechsels. Daher spielen vor allem jene Nährstoffe eine Rolle, die die Funktion der Mitochondrien regulieren und die Zellen vor oxidativen Schäden schützen. Dies sind Coenzym Q10, Vitamin C, Vitamin E, Glutathion, Selen und Magnesium. |
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| B-Vitamine zur Regeneration der Nebenniere | |
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Bestimmte Vitamine können zur Regeneration der Nebenniere beitragen. Allen voran Pantothensäure, da sie die Bildung der Nebennierenhormone maßgeblich beeinflusst und so für das gesunde Funktionieren der Nebennieren essentiell ist. |
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| Schutz durch Antioxidantien | |
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Bei lang anhaltendem Stress kommt es zum Nährstoffmangel und zu oxidativem Stress durch freie Radikale, da die nötigen Antioxidantien fehlen, um diese zu bekämpfen. Freie Radikale in großen Mengen führen zur Entstehung von vielen Krankheiten, wie Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Daher sind Antioxidantien wie Coenzym Q10, Vitamin C, Vitamin E und Glutathion von grundlegender Bedeutung. Auch nitrosativer Stress spielt eine große Rolle, da reaktive Stickstoffspezies, wie Stickstoffmonoxyd und Peroxinitrit, Apoptose induzieren können. Außerdem können reaktive Stickstoffspezies eine Vielzahl an inflammatorischen, neurologischen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen auslösen. Eine schützende Wirkung zeigen dabei das Antioxidans Vitamin E, der Peroxinitritfänger Selen sowie Zink, das an der Protonierung von Superoxidanionen zu Wasserstoffperoxid beteiligt ist. Die ausreichende Zufuhr an Antioxidantien ist somit von großer Wichtigkeit. Ebenfalls wichtig ist die Aufnahme von L-Carnitin, welches den Energiestoffwechsel durch den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien unterstützt. |