Herzrhythmusstörungen

Mikronährstofftherapie

Elektrolythaushalt stabilisieren
Die Mineralstoffe Kalium und Magnesium müssen dem Körper in einem ausgewogenem Gleichgewicht zueinander zur Verfügung stehen. Häufig kommt es allerdings zu einer Verschiebung durch eine zu geringe Aufnahme der Mineralstoffe, wie etwa bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder beim Kurzdarmsyndrom. Auch eine vermehrte Ausscheidung der Mineralstoffe durch starkes Schwitzen bzw. Einnahme von bestimmten Medikamenten (durch Diuretika, Herzglykoside) und vermehrter Alkoholkonsum kann den Elektrolythaushalt ins Ungleichgewicht bringen. Durch die Unterversorgung können Herzrhythmusstörungen begünstigt und die Glukosetoleranz reduziert werden. Hinzu kommt, dass starke Kaliumverluste zu gefährlichen Interaktionen mit parallel eingenommenen Pharmaka wie Herzglykoside und Diuretika führen können. Bei Herzrhythmusstörungen, die durch eine extrakardiale Ursache, wie Elektrolytimbalancen, zustande kommen, sollte eine langfristige und regelmäßige Unterstützung des Elektrolythaushaltes mit den Mineralstoffen Kalium und Magnesium erfolgen. Auch die Zufuhr von Coenzym Q10 und Omega-3-Fettsäuren kann zu einer Verbesserung des kardialen Energiestoffwechsels und somit zu einer Stabilisierung des Herzrythmus führen.

Laboruntersuchung

Mögliche Laboruntersuchung (Labor GANZIMMUN) Detailinformation
Omega-3-Fettsäuren Omega-3-Index, Fettsäureprofil Omega-3-Index
Diaminooxidase (DAO) im Serum und Histamin im Urin/Stuhl Abklärung einer Histaminunverträglichkeit Histaminintoleranz
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